Termine

10.09.2021 FUSI|:ON:| I
Konzert mit ensemble via nova und UMS’n JIP

19:00 Uhr, Kunsthalle Erfurt

Das Ensemble via nova ist das kontinuierlich arbeitende und professionelle Kammermusikensemble für Neue Musik im Freistaat Thüringen. Als undirigiertes Ensemble widmet es sich der Interpretation Neuer Musik und ermöglicht außergewöhnliche neue Projekte, in denen durch die Verbindung mit anderen Kunstformen und an einem außergewöhnlichen Ort neue Synästhesien gesucht werden. Seit 2017 veranstaltet der Verein für Junge Musik e.V. in Kooperation mit der Kunsthalle Erfurt eine eigene Konzertreihe mit dem ensemble via nova. 2021 steht die Reihe unter dem Titel FUSI|:ON:|.

Das Ensemble ist sehr stark am Austausch und der Zusammenarbeit mit anderen Ensembles und Komponist*innen interessiert und lädt zu jedem der drei geplanten Konzerte der Reihe ein international renommiertes Gastensemble oder einen Solisten ein, um mit diesen das jeweilige Programm gemeinsam zu gestalten.

Am 10.9. ist das Schweizer Neue Musik Duo UMS ’n JIP bestehend aus Ulrike Mayer-Spohn (UMS)und Javier Hagen (JIP) zu Gast. Das Duo ist in der Wüste Gobi oder in Walliser Bergdörfern genauso zuhause wie an der Biennale Venedig, am Liceu Barcelona, am Colón in Buenos Aires oder im Palacio de Bellas Artes in Mexico City. Seit 2007 gehört es zu den prägnantesten und aktivsten Katalysatoren für Neue Musik der Gegenwart in der Schweiz und darüberhinaus. Gemeinsam mit dem ensemble via nova ist ein Programm zwischen Musik, Performance und Theater zu erleben.

Auf dem Programm steht eine Uraufführung von Margareta Ferek-Petric, welche von der Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert wird, sowie weitere Werke von Josephine Stephenson, Snezana Nesic (UA), Max E. Keller, Javier Hagen (JIP), Anton Svetlichny und Ulrike Mayer Spohn (UMS).

Eintritt: 15€ normal, 10€ ermäßigt

Karten an der Abendkasse (um Voranmeldung unter junge-musik@web.de wird gebeten)

ensemble via nova

Besetzung:

Marianna Schürmann – Flöte
Moritz Schneidewendt – Klarinette
Nikita Geller – Violine
Neža Torkar – Akkordeon

Neue Wege beschreiten, sich auf Abwege begeben, das Unerwartete suchen – ensemble via nova verlässt die tradierten Pfade der Musikgeschichte und widmet sich der Interpretation zeitgenössischer Kammermusik. In enger Zusammenarbeit mit Komponist*innen pflegen die jungen Musiker*innen ein breites Repertoire neuer Stücke, wobei regelmäßig dem Ensemble gewidmete Werke uraufgeführt werden. Dabei werden in innovativen Konzertformaten außergewöhnliche Projekte entwickelt, in welchen Elektronik und freie Improvisation integriert werden und szenische Elemente ihren Platz finden. Ein weiterer Schwerpunkt ist jüngst die Kooperation mit befreundeten, internationalen Ensembles wie dem Ensemble Mosaik, Black Pencil (Niederlande), NeoQuartett (Polen) und anderen.1994 vom Weimarer Komponisten J.K. Hildebrandt gegründet, um selbstbestimmte und vielseitige Programm zu entwickeln, spielt das Ensemble seit 2016 in fester Besetzung zusammen. Als undirigiertes Ensemble haben sich die Musiker*innen seitdem weit über die Landesgrenzen hinaus den Ruf eines exzellenten Kammermusikensembles erarbeitet. Regelmäßig sind sie auf internationalen Bühnen und Festivals zu erleben. Internationale Höhepunkte waren dabei Reisen nach Italien (Città di Castello), Großbritannien (London), Südkorea (Daegu) und Polen (Danzig).Daneben widmet sich ensemble via nova der Nachwuchsförderung. Als Mentoren-Ensemble des Landesjugendensembles für Neue Musik Thüringen und des Ensembles der Länder werden Workshops gegeben und ein wichtiger Beitrag in einer vielfältigen Bildungslandschaft geleistet.

UMS ’n JIP

Besetzung:

Ulrike Mayer-Spohn
Javier Hagen

Das schweizer Neue Musik Duo UMS ’n JIP (Ulrike Mayer-Spohn und Javier Hagen) sind in der Wüste Gobi oder in Walliser Bergdörfern genauso zuhause wie an der Biennale Venedig, am Liceu Barcelona, am Colón in Buenos Aires oder im Palacio de Bellas Artes in Mexico City. Seit 2007 gehören sie zu den prägnantesten und aktivsten Katalysatoren für Neue Musik der Gegenwart – als Interpreten, Komponisten und Organisatoren. Mit einer bezwingenden Konsequenz und Qualität bringen sie Neue Musik in alle Ecken der Welt. Beinahe jedes Auftragswerk ist mit je bis zu 100 Aufführungen das am meisten gespielte Stück des jeweiligen Komponisten: >300 Uraufführungen waren es insgesamt, >1200 Konzerte in >40 Ländern, 10 Musiktheater, 4 davon am Teatro Colón in Buenos Aires, Gastvorlesungen in >50 Musikinstituten, didaktische Programme für Kinder und Erwachsene, nachhaltige Projekte in kulturellen Peripherien, >25 internationale Auszeichnungen und ein global arbeitendes Netzwerk mit Hunderten von Musikern, Komponisten, Festivals, Forschern, Regisseuren, bildenden Künstlern und Denkern. Ihre eigenen Werke werden von Ensembles wie Klangforum Wien, zafraan Berlin, dissonArt, Taller Sonoro, Via Nova, Uroboros, Phoenix Basel, Neue Vocalsolisten Stuttgart, Proton Bern, den Männerstimmen Basel, Inverspace, Basler Madrigalisten, l’Arsenale, Spazio Musica, Arte Quartett und Aventure gespielt. Für die Belange der Neuen Musik engagieren sie sich in der IGNM – der International Society for Contemporary Music ISCM, als Präsident der ISCM Switzerland, der IGNM-VS, bei der European Conference of Promoters of New Music ECPNM, bei der Schweizer Musikedition, ScoreFollower, Swissfestivals und der European Festivals Association EFA, wo JIP 2015 und 2017 als schweizer Delegierter an den europäischen Treffen waltete. Darüber hinaus dienten sie in den Jurys der Kompositionswettbewerbe an den ISCM World Music Days in Wroclaw, des BICFC auf den Philippinen oder des Prix Giuseppe Englert, der Arbeiten zur Sensibilisierung für unsere akustische Umwelt fördert. Am Festival für Neue Musik Forum Wallis auf Schloss Leuk in der Schweiz organisierten und assistierten sie 2015 bei Stockhausens Helikopterstreichquartett zusammen mit dem Arditti Quartet, André Richard und Air Glaciers. Zu ihren Lehrern und Mentoren gehören Roland Hermann, Nicolai Gedda, Heiner Goebbels, Wolfgang Rihm, Irvine Arditti, Beat Furrer und Erik Oña.

19.11.2021 FUSI|:ON:| II
Konzert mit ensemble via nova und Diana Syrse (Gesang)

19:00 Uhr, Kunsthalle Erfurt

Das Ensemble via nova ist das kontinuierlich arbeitende und professionelle Kammermusikensemble für Neue Musik im Freistaat Thüringen. Als undirigiertes Ensemble widmet es sich der Interpretation Neuer Musik und ermöglicht außergewöhnliche neue Projekte, in denen durch die Verbindung mit anderen Kunstformen und an einem außergewöhnlichen Ort neue Synästhesien gesucht werden. Seit 2017 veranstaltet der Verein für Junge Musik e.V. in Kooperation mit der Kunsthalle Erfurt eine eigene Konzertreihe mit dem ensemble via nova. 2021 steht die Reihe unter dem Titel FUSI|:ON:|.

Das Ensemble ist sehr stark am Austausch und der Zusammenarbeit mit anderen Ensembles und Komponist*innen interessiert und lädt zu jedem der drei geplanten Konzerte der Reihe ein international renommiertes Gastensemble oder einen Solisten ein, um mit diesen das jeweilige Programm gemeinsam zu gestalten.

Am 19.11. ist die Sängerin und Komponistin Diana Syrse (Mexiko/Deutschland) zu Gast. Im Zentrum des Abends steht eine Uraufführung von Syrse, welche das ensemble via nova und mit dem Gesang von Diana Syrse verbindet, sowie eine Uraufführung des Österreichers Bernhard Gander. Die Werke werden von der Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert. Daneben erklingen Kompositionen von Yongbom Lee (Südkorea), Giordano Bruno do Nascimento (Brasilien/Deutschland, UA), Marta Kowalczuk (Polen/Deutschland) und Seungwoo Paik (Südkorea).

Eintritt: 15€ normal, 10€ ermäßigt

Karten an der Abendkasse (um Voranmeldung unter junge-musik@web.de wird gebeten)

ensemble via nova

Besetzung:

Marianna Schürmann – Flöte
Moritz Schneidewendt – Klarinette
Daniel Gutierrez – Violoncello
Nikita Geller – Violine
Neža Torkar – Akkordeon

Neue Wege beschreiten, sich auf Abwege begeben, das Unerwartete suchen – ensemble via nova verlässt die tradierten Pfade der Musikgeschichte und widmet sich der Interpretation zeitgenössischer Kammermusik. In enger Zusammenarbeit mit Komponist*innen pflegen die jungen Musiker*innen ein breites Repertoire neuer Stücke, wobei regelmäßig dem Ensemble gewidmete Werke uraufgeführt werden. Dabei werden in innovativen Konzertformaten außergewöhnliche Projekte entwickelt, in welchen Elektronik und freie Improvisation integriert werden und szenische Elemente ihren Platz finden. Ein weiterer Schwerpunkt ist jüngst die Kooperation mit befreundeten, internationalen Ensembles wie dem Ensemble Mosaik, Black Pencil (Niederlande), NeoQuartett (Polen) und anderen.1994 vom Weimarer Komponisten J.K. Hildebrandt gegründet, um selbstbestimmte und vielseitige Programm zu entwickeln, spielt das Ensemble seit 2016 in fester Besetzung zusammen. Als undirigiertes Ensemble haben sich die Musiker*innen seitdem weit über die Landesgrenzen hinaus den Ruf eines exzellenten Kammermusikensembles erarbeitet. Regelmäßig sind sie auf internationalen Bühnen und Festivals zu erleben. Internationale Höhepunkte waren dabei Reisen nach Italien (Città di Castello), Großbritannien (London), Südkorea (Daegu) und Polen (Danzig).Daneben widmet sich ensemble via nova der Nachwuchsförderung. Als Mentoren-Ensemble des Landesjugendensembles für Neue Musik Thüringen und des Ensembles der Länder werden Workshops gegeben und ein wichtiger Beitrag in einer vielfältigen Bildungslandschaft geleistet.

Diana Syrse (Auftragskomposition/Gesang) & Aleksi Barrière (Text)



Foto: Astrid Ackermann

Diana Syrse
Mexiko/Deutschland

Diana Syrse ist eine Komponistin und Sängerin, deren Musik geprägt ist von Einflüssen aus Jazz, Rock, Fusion, traditioneller Musik aus aller Welt und Avantgarde sowie dem Einsatz theatralischer Elemente und Elektronik. Ihr Schwerpunkt liegt auf Komposition für neues Musiktheater, Oper, Bühnenkonzerte und interdisziplinäre Gemeinschaftskreationen. Ihre Musik wird meistens von ihr selbst in Zusammenarbeit mit anderen Ensembles, Chören und Orchestern aufgeführt. Als Sängerin hat sie sich auf die Erforschung neuer Ansätze bei der Komposition und Interpretation von neuem Musiktheater spezialisiert. Sie arbeitete bisher als Komponistin und/oder Sängerin mit dem Angeles Philharmonic Orchestra, der Staatsoper Hamburg, Neuköllner Oper Berlin, Orchestre Philharmonique de Radio France, La Chambre aux Echos in Paris und hat an internationalen Festivals in den USA, Mexiko, Frankreich, Deutschland, Holland und Lettland teilgenommen. Derzeit promoviert sie an der University of Birmingham im Fach Komposition bei Daria Kwiatkowska und Scott Wilson.

Aleksi Barrière



Finnland/Frankreich

Aleksi Barrière ist ein französisch-finnischer Schriftsteller und Regisseur. Die von ihm mit Clément Mao-Takacs gegründete Musiktheater-Compagnie ‘La Chambre aux échos’ hat zahlreiche Projekte in Europa inszeniert und aufgeführt sowie neue Werke bestellt, und sollte 2021 zum zweiten Mal eine Weltpremiere bei der Finnischen Nationaloper erleben. Als Gastregisseur war er kürzlich unter anderem an der Staatsoper Hamburg, am Trapdoor Theater in Chicago und bei der Autunnale in Bergen. Mit Diana Syrse hat er den Monodramen-Zyklus Connected Identities als Librettist mitgeschrieben, dessen Uraufführung 2021 stattgefunden hat unter seiner Regie. Seine Schriften, wie seine Theaterarbeit, untersuchen vermischte Sprachen, poröse Grenzen und Grauzonen.

Bernhard Gander (Auftragskomposition)

Bernhard Gander wurde 1969 in Lienz, Österreich, geboren. Er studierte am Tiroler Landeskonservatorium (Klavier, Tonsatz, Dirigieren) sowie Komposition bei Beat Furrer in Graz und Elektroakustische Musik am Studio UPIC/Paris und am Schweizerischen Zentrum für Computermusik/Zürich. Klangkörper wie Klangforum Wien, Ensemble Modern, Ensemble Intercontemporain, Ensemble Intégrales, Talea Ensemble, Arditti Quartett, Ensemble Phace, Neue Vocalsolisten Stuttgart, RSO Wien, DSO Berlin, Brüsseler Philharmoniker, SWR Sinfonieorchester, WDR Sinfonieorchester, hr-Sinfonieorchester, NÖ Tonkünstlerorchester führen seine Werke u.a. in Konzerthäusern und Festivals wie Wiener Konzerthaus, Steirischer Herbst, ORF, Klangspuren, Transart Bozen, Donaueschinger Musiktage, Wiener Festwochen, Wien modern, Musica Strassbourg, Wittener Tage für neue Kammermusik, Biennale München auf. Gander erhielt bereits zahlreiche Preise (Musikförderungspreis der Stadt Wien für Komposition 2004, Erste Bank Kompositionspreis 2005, Staatsstipendium für Komposition, SKE Publicity Preis 2009, Ernst Krenek Preis 2012 für „melting pot“), viele seiner Werke sind bei der Edition Peters verlegt. www.bernhardgander.at

10.12.2021 19:00 Uhr: FUSI|:ON:| III:

ensemble via nova und MIET+

19:00 Uhr, Kunsthalle Erfurt

Das Ensemble via nova ist das kontinuierlich arbeitende und professionelle Kammermusikensemble für Neue Musik im Freistaat Thüringen. Als undirigiertes Ensemble widmet es sich der Interpretation Neuer Musik und ermöglicht außergewöhnliche neue Projekte, in denen durch die Verbindung mit anderen Kunstformen und an einem außergewöhnlichen Ort neue Synästhesien gesucht werden. Seit 2017 veranstaltet der Verein für Junge Musik e.V. in Kooperation mit der Kunsthalle Erfurt eine eigene Konzertreihe mit dem ensemble via nova. 2021 steht die Reihe unter dem Titel FUSI|:ON:|.

Das Ensemble ist sehr stark am Austausch und der Zusammenarbeit mit anderen Ensembles und Komponist*innen interessiert und lädt zu jedem der drei geplanten Konzerte der Reihe ein international renommiertes Gastensemble oder einen Solisten ein, um mit diesen das jeweilige Programm gemeinsam zu gestalten.

Am 10.12. ist das Ensemble MIET+ aus Thüringen zu Gast. Im Zentrum des Abends steht das Werk von Johannes K. Hildebrandt, welches von beiden Ensembles gemeinsam aufgeführt wird. Des Weiteren stehen Werke von Katharina Roth, Nina Senk und Yukiko Watanabe auf dem Programm.

Eintritt: 15€ normal, 10€ ermäßigt

Karten an der Abendkasse (um Voranmeldung unter junge-musik@web.de wird gebeten)

ensemble via nova

Besetzung:

Marianna Schürmann – Flöte
Daniel Gutierrez – Violoncello
Nikita Geller – Violine
Neža Torkar – Akkordeon

Neue Wege beschreiten, sich auf Abwege begeben, das Unerwartete suchen – ensemble via nova verlässt die tradierten Pfade der Musikgeschichte und widmet sich der Interpretation zeitgenössischer Kammermusik. In enger Zusammenarbeit mit Komponist*innen pflegen die jungen Musiker*innen ein breites Repertoire neuer Stücke, wobei regelmäßig dem Ensemble gewidmete Werke uraufgeführt werden. Dabei werden in innovativen Konzertformaten außergewöhnliche Projekte entwickelt, in welchen Elektronik und freie Improvisation integriert werden und szenische Elemente ihren Platz finden. Ein weiterer Schwerpunkt ist jüngst die Kooperation mit befreundeten, internationalen Ensembles wie dem Ensemble Mosaik, Black Pencil (Niederlande), NeoQuartett (Polen) und anderen.1994 vom Weimarer Komponisten J.K. Hildebrandt gegründet, um selbstbestimmte und vielseitige Programm zu entwickeln, spielt das Ensemble seit 2016 in fester Besetzung zusammen. Als undirigiertes Ensemble haben sich die Musiker*innen seitdem weit über die Landesgrenzen hinaus den Ruf eines exzellenten Kammermusikensembles erarbeitet. Regelmäßig sind sie auf internationalen Bühnen und Festivals zu erleben. Internationale Höhepunkte waren dabei Reisen nach Italien (Città di Castello), Großbritannien (London), Südkorea (Daegu) und Polen (Danzig).Daneben widmet sich ensemble via nova der Nachwuchsförderung. Als Mentoren-Ensemble des Landesjugendensembles für Neue Musik Thüringen und des Ensembles der Länder werden Workshops gegeben und ein wichtiger Beitrag in einer vielfältigen Bildungslandschaft geleistet.

MIET+

Besetzung:

Carla Frank – Saxophon
Silvia Kopáčová – Gitarre
Maria Löschner – Akkordeon
Paul Hauptmeier – Elektronik
Johannes K. Hildebrandt – Elektronik, Stimme
Henry Mex – Kontrabass

MIET + ist ein in Weimar gegründetes, freies und selbstbestimmtes Experimentalensemble für Neue Musik. Entlegen extravagant, grotesk neugierig und skurril besetzt aus hervorragenden Musikern verschiedenster Sparten der Thüringer Kunstszene, will MIET + das moderne Musikgeschehen großräumig weitergeben, bereichern, mitentwickeln und untersuchen. Im musikalischen Geschehen werden durch integrierte Medienanwendungen, mehrere Sinne des Zuhörers gleichzeitig angesprochen und herausgefordert. Dazu gehören Videoeinspielungen, musizieren nach Grafiken, Live-Elektronik, Zuspiel und Einbezug von Bildern. Dazu kommen Übertragungen, Projektionen und anderweitige Experimente, die die Zukunft noch bereithält. Ziel ist es flexibel, spontan geistreich und kess Stücke in Szene zu setzen. Dabei spielt es keine Rolle, ob im Konzert oder außerhalb, notengetreu oder frei, es ist an der Zeit, die in der Vergangenheit manifestierten Formgrenzen der Musik maßlos zu überschreiten! Das + im Namen symbolisiert beliebige Erweiterungen des Aufgabenbereiches. So sollen auch in direkter Zusammenarbeit mit Komponisten aus aller Welt Auftragskompositionen gefertigt werden und internationale Kontakte entstehen, um überregionalen Kulturaustausch zu fördern.

Johannes K. Hildebrandt (Auftragskomponist)

Johannes K. Hildebrandt wurde 1968 in Quedlinburg geboren und studierte von 1989-1998 an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar Komposition, Tonsatz und Klavier. Bisher liegen mehr als 80 Kompositionen (Orchestermusik, Konzerte, Kammermusik, Chormusik, Filmmusik) vor, die in Europa, Asien und den USA aufgeführt wurden. Seit 2007 ist er Mitglied des Vorstandes des Deutschen Komponistenverbandes, Vorsitzender der Fachgruppe E-Musik im DKV, Mitglied in verschiedenen Ausschüssen der GEMA und seit 1999 Intendant der Weimarer Frühjahrstage für zeitgenössische Musik, sowie Vorsitzender des via nova – zeitgenössische Musik in Thüringen e.V. Johannes K. Hildebrandt war mehrfach Stipendiat der Thüringer Kulturstiftung, Rundfunkproduktionen, Preisträger verschiedener Kompositionswettbewerbe, Dozent bei „Jugend Komponiert“ der Musikakademien in Rheinsberg und Sondershausen, Response-Teamer in Hessen und Thüringen und damit verbunden seit vielen Jahren sehr aktiv im Bereich der Musikvermittlung, 2009 war er außerdem Gründungsinitiator des Landesjugendensembles für Neue Musik Thüringen und lebt als freischaffender Komponist in Weimar. Weitere Infos unter: johanneshildebrandt.de

 

Vergangene Projekttermine:

 

Ensemble Black Pencil (Niederlande) 31|5|2019

Das Solistenensemble Black Pencil gehört zu den wohl ungewöhnlichsten Formationen der Neuen Musik – Jorge Isaac/Blockflöte & Künstlerische Leitung, Matthijs Koene/Panflöte, Esra Pehlivanli/Viola, Marko Kassl/Akkordeon und Enric Monfort/Schlagwerk.

Die Konzerte von Black Pencil sind originell, frisch und virtuos, immer geprägt sowohl von Wagemut als auch historischer Informiertheit. Black Pencils Repertoire besteht aus Originalkompositionen für die außergewöhnliche Besetzung sowie aus abenteuerlichen, eigenen Arrangements Alter Musik, außereuropäischer Musik oder verschiedener Folklore.

Auftragskomposition Moritz Eggert

Weitere Werke von: Erik Janson, Henry Mex, Sara Glojnaric, Roderik de Man, Wim Henderickx, Eunsung Kim, Gabriel Iranyi, Helmut Zapf

 

Pluto’s Tide Tanzprojekt mit Tänzern von TNLOS! 28|6|2019

(Tänzer des Ballettensembles am Theater Nordhausen, Leitung: David Nigro)

In 2018 Pluto’s Tide dance project comes together as an idea of David Nigro as an expression of his choreographic work. The project has participated already in different events in Theater Nordhausen. The artists involved are always shifting and come from different backgrounds. Our main aim is to share our passion for movement and to present contemporary dance in all its forms.

Mit seiner Phantasie und Kreativität wird das Ensemble die Musik in den offenen Raum der Kunsthalle Erfurt transportieren und auf seine Weise interpretieren.

Auftragskomposition Michael Quell

Weitere Werke von: Andrea Cavallari, Susanne Stelzenbach, Luciano Berio, Iannis Xenakis, Gianluca Castelli

 

MIET+ (Weimar) 27|9|2019

Mit Miet+ lädt das Ensemble via nova das Thüringer Improvisationsensemble zu seiner Reihe ein. Zwar kennen sich die Musiker der beiden Ensembles schon viele Jahre, aber sie standen noch nie gemeinsam auf einer Bühne. Die Akteure dieses Konzertes wollen gemeinsam ein neues und anderes Musiktheaterprojekt mit dem Thema Neurosen inszenieren.

Auftragskomposition/Texte Johannes K. Hildebrandt/Magdalena Grigarova

Weitere Werke von: Henry Mex (UA), Gabriel Iranyi, Hubert Hoche, Giordano Bruno do Nascimento (UA), Mario Wiegand, Susanne Stelzenbach, Thomas Krüger (UA),  sowie Eigenkompositionen und Improvisationen der Musiker, sowie Simultan-Aufführung von Rudolf Hild, Jonas Braun, Romeo Wecks, Christian Märkl, Johannes Schlecht, Wolfgang Wollschläger, Joachim Beez, Peter Kerekes


Ensemble Mosaik
(Berlin) 13|12|2019

Beide Ensembles (via nova + Mosaik) lernten sich bei einem gemeinsamen Konzert 2018 beim DCMF in Daegu (Korea) kennen und standen dort zusammen auf der Bühne. Durch die große Sympathie zwischen den Ensemblemusikern entstand die Idee für ein gemeinsames Projekt. Sie ist der Ursprung für diese Konzertreihe 2019.

Besetzung:  Simon Strasser/Oboe, Martin Losert/Saxophon, Roland Neffe/percussion, Ernst Surberg/Keyboard, Piano, Adrian Pereyra/E-Gitarre, Arne Vierck/Sound, Electronics

 

Auftragskomposition Sidney Corbett

Weitere Werke von: Gordon Kampe, Lina Tonia, Oriol Saladrigues, Oliver Rappoport, Yongbom Lee, Sarah Nemtsow, Enno Poppe u.a.